Mit Teamcoaching zum High Performance Team

Andreas

Stellen Sie sich vor, Ihr Team würde zusammenarbeiten, wie eine gut geölte Maschine. Jeder wüssten genau, was er wann zu tun hat, Informationen würden weitergegeben statt gehortet und Konflikte konstruktiv behandelt statt ausgesessen.

Eine traumhafte Vorstellung, die aber fernab jeder Realität ist?

Nicht ganz, denn es existieren Teams in denen genau das funktioniert. Man findet sie häufig in professionellen Sportmannschaften, in Küchen oder Orchestern.

Aber:

Was unterscheidet diese Teams von anderen?

Die Antwort ist recht einfach:

Sie investieren viel Zeit und Energie in Ihre Zusammenarbeit. Und Sie haben einen Coach. Einen Trainer, einen Dirigenten oder einen Chefkoch, der neben fachlichen Aufgaben vor allem eines zum Ziel hat: Die Zusammenarbeit im Team auf maximale Leistung zu optimieren. Eine seiner zentralen Aufgaben ist das Teamcoaching.

Vielleicht sitzen Sie gerade vor Ihrem Monitor und fragen sich: Wie soll so etwas im normalen Unternehmensalltag stattfinden?

Denn, wenn wir ehrlich sind, haben die Führungskräfte von heute jede Menge Themen und Aufgabenfelder, die ein Maximum an Zeit und Einsatz erfordern.

Also: Was tun, damit das eigene Team sich permanent verbessert und seine Aufgaben erledigen kann?

Die Antwort ist auch hier:

Teamcoaching.

Allerdings nicht so wie im Sport.
Im Unternehmensalltag gibt es maximal die Möglichkeit, sich kurze Auszeiten von ein bis zwei Tagen zu nehmen, um als Team gemeinsam an der Zusammenarbeit zu feilen, Themen zu besprechen und Konflikte aufzuarbeiten.

Inhalt

Für alle, bei denen es schnell gehen muss, hier die Abkürzung:
Was ist Teamcoaching im Unternehmen?
Wie läuft der Prozess ab?
Themen fürs Coaching
Die Zielgruppe – Wer profitiert davon?
Das Ergebnis – Das haben Sie davon

Was ist Teamcoaching im Unternehmen?

Im Prinzip so etwas wie ein normales Coaching, nur dass mehrere Personen, die im Team zusammenarbeiten, daran teilnehmen. Vom einfachen Teambuilding Event oder Teamtraining unterscheidet es sich wie folgt:
Es beinhaltet eine gewisse Regelmäßigkeit, in der das Team die Möglichkeit erhält, sich in kurzen Auszeiten dem „Wie“ der gemeinsamen Arbeit zu widmen.

Es beinhaltet Fragen wie:

  • Tun wir noch die richtigen Dinge
  • Sind wir auf dem Weg zum Ziel?
  • Wo können wir besser werden?
  • Wie beurteilen wir unsere aktuelle Performance?
  • Wie zufrieden sind wir mit dem status quo?

Das Finden der Antworten und das Erarbeiten von geeigneten Maßnahmen gehört natürlich ebenso zum Prozess.

Und wenn Sie jetzt denken: Das machen wir doch in jedem Teammeeting, muss ich Ihnen antworten: Ich glaube nicht. Meiner Erfahrung nach laufen Teammeetings häufig so ab, dass es keine feste Agenda gibt, fachliche Gespräche geführt werden, oder die Punkte, die gerade dringend anliegen, ausführlich beatmet werden.

Nur eines kommt dabei häufig zu kurz:

Die strukturierte Arbeit an der eigenen Zusammenarbeit.

Die nächste Frage, die einem in den Kopf springt:

Wie läuft so etwas ab und wie kann man es in den Alltag integrieren?

Da sich das ganze um einen relativ kontinuierlichen Prozess handelt, der nie so ganz abgeschlossen ist, sollten im Jahr feste Termine für das Teamcoaching geplant werden. Ein gut handhabbarer Vorschlag sind drei Termine pro Jahr. Diese Termine müssen nicht unbedingt besonders lange sein, außer es steht intensive Arbeit an. Einen halben Tag sollte man allerdings schon einplanen und im besten Fall verbringt man diesen „offsite“ – also außerhalb der eigenen Räumlichkeiten.

Es empfiehlt sich zudem, einen etwas intensiveren Workshop zum Auftakt des Teamcoachings zu planen, damit auch Teambuilding- aktivitäten eingebaut werden können. Diese sorgen dafür, dass die aktuellen Themen spielerisch und mit Spaß ins Gedächtnis gerufen werden und anschließend bearbeitet werden können.

Nur der langfristige Charakter solch einer Maßnahme sorgt dafür, dass sich eine entsprechende Wirkung entfalten kann.

Klassische Themen für ein Teamcoaching

In vielen Teams, die eigentlich gut funktionieren, finden sich bei genauerem Hinsehen doch immer wieder Themen, deren Bearbeitung und Lösung dafür sorgt, dass das Team noch effektiver arbeiten kann. Desweiteren erreichen Sie damit eine höhere Arbeitszufriedenheit und somit eine geringere Fluktuation im Team. Gerade bei sehr qualifizierten Teammitgliedern ein entscheidender Punkt.

Häufige Themen im Coaching sind

  • Rollenverteilung
  • Zusammensetzung des Teams
  • Ressourcen
  • Rahmenbedingungen
  • Kommunikation
  • Aufgabenteilung
  • Informationsweitergabe
  • Perspektivwechsel
  • Konflikte
  • Potenziale

Im ersten Schritt werden die brennendsten Themen identifiziert und im Anschluss daran beginnt die Lösungsfindung und der Beschluss geeigneter Maßnahmen.
Um großen Enttäuschungen vorzubeugen, wenn geplante Maßnahmen nur teilweise umgesetzt werden oder nicht funktionieren, wird großer Wert auf ein entsprechendes „Mindset“ gelegt: Einmal beschlossene Maßnahmen sind nicht in Stein gemeißelt, sondern werden erst einmal testweise implementiert, um im Nachgang noch einmal auf Ihre Wirksamkeit evaluiert zu werden.

Wer ist die Zielgruppe?

In Unternehmen aller Größen finden sich Teams, die von einer optimierten Zusammenarbeit profitieren. Und das aus ganz unterschiedlichen Hierarchiestufen.
In Frage kommen:

  • Führungskräfte
  • Mitarbeiter
  • Auszubildende
  • Projektteams

Das Ergebnis des Prozesses

Grundsätzlich drei Ziele:
Vertrauen stärken zwischen Teammitgliedern untereinander und zwischen FK und Team.
Struktur und Prozesse innerhalb des Teams so definieren, dass jeder in der Lage ist, gute und zufrieden stellende Ergebnisse zu erzielen.
Eine Atmosphäre entwickeln, in der Mitarbeiter ihr Können zeigen können.
Langfristig mag ein solcher Prozess zum Ergebnis haben, dass das Team insgesamt leistungs und ergebnisfähiger wird. Und die richtigen neuen Teammitglieder gesucht werden.

Die hier beschriebene Studie hat gezeigt, dass Link:

Selber machen oder mit externer Unterstützung?

Aus der Erfahrung in der Moderation zahlreicher Teamveranstaltung ist meine absolute Empfehlung zu diesem Punkt sich externe Unterstützung in Form von externen Moderatoren zu sichern.

Warum?

Weil diese nicht involviert sind und ein Auge auf den Prozess haben können. Als Führungskraft eines Teams kann man sich so zusätzlich wertvolles Feedback zum eigenen Team und zum Fortschritt holen. Jeder der schon einmal mit jemandem gesprochen hat, der eine andere Perspektive auf – egal welche – Dinge hat, weiß wie erfrischend und manchmal hilfreich dies sein kann.

Ein weitere Punkt pro externer Moderation ist, dass so jeder im Team die Möglichkeit bekommt, mit allen Ressourcen am Prozess mit zu wirken, weil niemand in die Rolle des Moderators schlüpfen muss.

Fazit

Aus meiner eigenen Erfahrung ist es für Teams, die über längere Zeiträume effektiv zusammen arbeiten möchten, unumgänglich,sich immer wieder mit sich selbst und der eigenen Leistung als Team zu beschäftigen.

Und das bedeutet für mich: Teamcoaching.

Das beste Beispiel sind dabei für mich immer noch Sportteams, die einen Großteil ihrer Zeit genau damit verbringen, um an den Spieltagen die bestmögliche Performance zu liefern.

Sie planen gerade ein Teamcoaching oder ein Training und benötigen Unterstützung? Schauen Sie auf unserer Teambuilding Seite vorbei und sehen Sie, was wir anzubieten haben.

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